Quelle: www.Grundschulhelfer.de.vu



1. Darstellung didaktischer Entscheidungen und deren Begründung

1.1.Thematische Einordnung



Das Stundenthema gliedert sich im Lehrplan Deutsch, der Klassen 1 - 4 in den Lernbereich 3, dem Rechtschreiben. Dabei geht es um Wörter mit Konsonantenhäufung (lk, nk, rk und lz, nz, rz). Wichtig ist hier die Entscheidungshilfe durch Regelvermittlung und das Ordnen nach den Konsonanten. Es ist die zweite Unterrichtsstunde zu dieser Stoffeinheit. In der ersten Stunde wurden bereits die Wörter glänzen, die Mark, die Marke, der Pilz, stark, tanzen und das Werk eingeführt. Außerdem wurde die Rechtschreibregel (Nach l, n, r das merk dir ja, steht nie tz und nie ck!) eingeprägt und angewandt. Diese Stunde gilt der Einführung der Wörter die Gurke, der Quark, das Salz, die Schürze, der Schrank und das Herz und der Übung bereits bekannter Wörter mit diesem Übungsschwerpunkt. In einer dritten Stunde werden alle Wörter in vielfältigen Übungen gefestigt. Den Abschluss der Stoffeinheit bildet in der vierten Stunde ein Kurzdiktat. In der Klasse 3 werden laut Lehrbuch und dem Grundwortschatz des Lehrplanes keine Wörter mit lk eingeführt.

1.2. Sachanalyse

1.3. Bedingungsanalyse


1.3.1. Lernvoraussetzungen der Schüler
1.3.2. Voraussetzungen beim Lehrenden
1.3.3. Organisatorische Bedingungen ...

2. Lernziele der Unterrichtsstunde

Die Schüler lernen in dieser Stunde

Weitere Lernziele sind:

3. Darstellung des Verlaufs

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4. Begründung des Verlaufs
Diese Stunde baute ich nach den allgemeinen Ablauf einer Rechtschreibestunde auf. Zuerst soll eine Reaktivierung des Stoffes der letzten Stunde erfolgen. Dazu wählte ich ein Laufdiktat, um Bewegung in den Tages- und Stundenbeginn zu bringen. Außerdem wird die Merkfähigkeit geschult und die Aufmerksamkeit gefördert. Da es keine unmittelbare Abschreibeübung ist, soll die erlernte Rechtschreibregel angewandt werden. Ebenfalls wichtig erscheint mir das soziale Miteinander bei dieser Übungsform. Es ist dabei wichtig, das es kein Drängeln, Rennen oder Streiten gibt. Jeder ist zur Rücksicht aufgefordert. Nach 7 Minuten wird das Laufdiktat abgebrochen. Mir ist es nicht ganz so wichtig, das jedes Kind alle Wortgruppen im Heft stehen hat. Vielmehr geht es um das richtige Schreiben der bewältigten Wortgruppen. Dies kann man als eine Art Differenzierung sehen. Damit lässt sich auch schieben und drängeln vermeiden. Um genau festzustellen, welches Kind welche Fehler begeht, lasse ich die Hefte nach der Übung einsammeln. So kann ich eine genaue Analyse der individuellen Schreibfehler anfertigen. Die Kinder sind eine regelmäßige Heftkontrolle gewohnt. Bei der Bereitstellung des Wortmaterials, welche ausschließlich Substantive sind, wählte ich das Umschreiben der Begriffe durch den einzelnen Schüler. Damit soll das sprachliche Darstellen gefördert werden. Außerdem wird die Phantasie angeregt. Das gemeinsame Lesen der Wörter gehört ebenso zur Merkmalsanalyse wie das Hervorheben des Übungsschwerpunktes. Natürlich spielt auch das Ordnen nach dem Schwerpunkt eine wichtige Rolle im Lernprozess. Damit soll auch nochmals die bekannte Regel überprüft werden. Das erste schreibmotorische Einprägen geschieht durch das Abschreiben von der Tafel und dem Hervorheben des Schwerpunktes im Heft. Wichtig ist hier nach Heidrich, das bei der ersten Schreibphase gleich die Regel angewandt werden soll. Deshalb decke ich den Schwerpunkt mit Papierflecken ab. Somit muss der Schüler beim Schreiben die Rechtschreibregel anwenden. Durch das Feststellen der Wortart möchte ich bewusst eine Verbindung zur Sprachbetrachtung herstellen. Das Finden von zusammengesetzten Substantiven erweitert den Sprachschatz und regt die Phantasie an. Das Übungswort wird in einem anderem Zusammenhang gebraucht und geschrieben. Wiederholtes Unterstreichen soll den Schwerpunkt festigen. Die Freiarbeitsphase dient in erster Linie dem Üben der neuen und bekannten Wörter. Dabei sind nicht in jeder Übung alle neuen Wörter vorhanden. Heidrich spricht davon, dass das Anwenden einer Regel die Schüler dazu befähigen soll, ihm unbekannte Wörter rechtschreiblich erschließen zu können (S.68, 1986). So treten in der Übungsphase auch einige nicht geübte Wörter auf. Diese sind dann allerdings mit einem roten Punkt gekennzeichnet, was eine erhöhte Schwierigkeit darstellt. Gelbe Punkte auf den Materialien bedeuten den geforderten Lerngegenstand. Im einzelnen stehen folgende Übungen dem Kind zur Auswahl: Bei der Auswahl meiner Übungen versuchte ich abwechslungsreich und vielseitig zu arbeiten. Die Materialien sollen das Kind zum Üben motivieren und bei der Auswahl ansprechen. Durch Differenzierung sollen alle Kinder gleichermaßen gefordert und gefördert werden. Die Übungen sind den Kindern bekannt, sodass Erläuterungen entfallen. Beim Teilzielpuzzle entschied ich mich für das Bild eines Herzens. Somit entsteht ein weiteres Wort mit rz, an dem die Regel überprüft werden kann. Eigentlich müsste ein Schüler dieses Wort ohne zu kennen, richtig an die Tafel schreiben können.

Literatur

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