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1. Darstellung didaktischer Entscheidungen und deren Begründung
1.1.Thematische Einordnung
Das Stundenthema gliedert sich in den Lernbereich 4, Begegnungen mit Pflanzen und Tieren.
Dabei handelt es sich speziell um Laubbäume unserer Heimat. Für dieses Stoffgebiet, Laub- und
Nadelbäume der Heimat stehen insgesamt 10 Stunden zur Verfügung. Diese Stunde ist die 4 Stunde
der Stoffeinheit. Vorangegangen sind eine Einführungsstunde zu den Teilen des Baumes und den
gebräuchlichsten Laubbäumen (Linde, Buche, Eiche, Birke, Kastanie, Ahorn), ein Unterrichtsgang
mit Beobachtungs- und Sammelaufgaben, sowie eine Stunde für die Anfertigung einer Blattsammlung
und das Vergleichen von Laubblättern nach Grobform und Blattrand. Die folgende Übungsstunde
soll die genannten Laubbäume wiederholen und anwendungsbereites Wissen vermitteln. In den
folgenden 2 Stunden werden die Nadelbäume behandelt. Das Teilstoffgebiet „Bäume im Wechsel der
Jahreszeiten" wird als Langzeitbeobachtung bis hin zum Frühjahr behandelt.
1.2. Sachanalyse
- Um welche Sache geht es? Was soll der Schüler lernen?
Die Stunde ist eine reine Übungsstunde und stellt eine Mischung zwischen Freiarbeit und Lernen
an Stationen dar. Übungsinhalt sind die Laubbäume unsere Heimat, die erkannt, benannt oder
zugeordnet werden sollen. Dabei handelt es sich bei den Stationen speziell um:
- Arbeitsblatt „Hier stimmt was nicht" (Die Schüler sollen 5 Laubbäume
beschriften und eingebaute Fehler einkreisen.) siehe Anhang,
- Arbeitsheft Seite 46 Nr. 3 (Die Schüler sollen die auf der Seite 63 befindlichen
Früchte ausschneiden und in die Tabelle S.46 einkleben.),
- Gummitwist „Laubblätter - Laubbäume" (rote Pappe) (Die Schüler sollen durch
Spannen eines Gummibandes eine Verbindung zwischen Laubblättern und dem Name des Baumes
herstellen.) siehe Anhang,
- Gummitwist „Laubblätter - Früchte" (gelbe Pappe) (Die Schüler sollen durch
Spannen eines Gummibandes eine Verbindung zwischen Laubblättern und den entsprechenden Früchten
herstellen.) siehe Anhang,
- Arbeitsblatt „Die kennt doch jeder" (Die Schüler schreiben die Namen der Bäume
auf, zu denen die Laubblätter gehören.) siehe Anhang,
- „Baumbrief" (Die Schüler sollen versuchen, aus dem Brief 13 Baumarten
herauszufinden.) siehe Anhang,
- Puzzle (Die Schüler setzen aus Blatteilen ganze Blätter zusammen -
Echtmaterial),
- Bastelstation (Die Schüler können hier verschiedene Figuren aus Kastanien oder
Eicheln basteln - auch nach Bastelvorlage),
- Mandala (soll die Kinder bei Bedarf zur inneren Ruhe bringen.) siehe Anhang.
Die Stationen 1 - 4 stellen die Pflichtaufgaben dar. Die Stationen 5 - 9 kennzeichnen die
Wahlaufgaben.
- Welche fachwissenschaftlichen Grundlagen sind für den
Lerngegenstand bedeutsam?
Die verschiedenen Arten von Laubbäumen sind an der Form des Laubblattes und der Ausbildung des
Blattrandes zu unterscheiden. Die Früchte der Laubbäume unterscheiden sich in Größe, Form und
Farbe wesentlich voneinander. Im Folgenden sollen die sechs bedeutenden Laubbäume näher
vorgestellt werden.
Die Rotbuche, hat eine breite Krone und wird bis zu 40 m hoch. Sie wird bis 250 Jahre alt, ist
aber mit 50 Jahren erstmals fruchtend. Alle 5 - 10 Jahre ist besonders reiche Samenbildung
(sog. Vollmast). Die Blätter sind eiförmig, fast ganzrandig, wellig, oberseits glänzend. Die
Blütezeit ist im April - Mai. Die Buche ist einhäusig, getrennt geschlechtlich. Männliche
Blüten (Kätzchen) sind kugelig, lang gestielt, herabhängend; weibliche Blüten stehen zu zweit
in aufrechten Köpfchen. Die Früchte sind dreikantige rotbraune Nüsse (Bucheckern) mit ölreichem
Samen. 2 Nüsse befinden sich in einem gelbbraunen, stachligen Fruchtbecher, der sich bei der
Reife im September/Oktober mit 4 Klappen öffnet. Die Knospen sind zweizeilig angeordnet, lang
spindelförmig und weit abstehend. Die Borke ist glatt und grau, bei der Rotbuche das Holz
rötlich (Name).
Die Buche bietet hartes Holz für Möbel, Parkett, Sperrholz oder Brennholz. Bucheckern dienen
als Wildnahrung, aus den Samen gewinnt man Öl.
Die Gattung der Buchen umfaßt etwa zehn laubwerfende Arten, die im gemäßigten nördlichen
Klimabereich vorkommen. Die blasse, glatte Rinde und die schlanken, länglichen Knospen sind
charakteristisch für diese Bäume. Die Rotbuche ist die wichtigste europäische Buchenart.
Die Eiche ist eine artenreiche Gattung von Buchengewächsen, die in den nördlichen gemäßigten
Klimazonen weit verbreitet sind. Die Gattung umfaßt etwa 500Arten. Eichen sind von den etwa
zehn anderen Gattungen der Buchengewächse durch verschiedene botanische Merkmale unterscheidbar.
Dazu zählen die winzigen, büscheligen Blüten und insbesondere die typischen Früchte, die Eicheln.
Bei der Stiel-Eiche sind es Nüsse in langgestielten Fruchtbechern. Diese Stiel-Eiche hat eine breite
Krone die unregelmäßig verzweigt ist und tiefgehende Wurzeln hat. Sie wird bis 40 Meter hoch ist
langlebig (500 - 700 Jahre) und langsam wachsend. Meist ist sie nach einigen Jahrzehnten erstmals
blühend und fruchtend. Die Blätter sind sehr kurz gestielt. Die Stiel-Eiche ist einhäusig; getrenntgeschlechtlich.
Die Blütezeit ist im Mai. Männliche Blüten in hängenden grünlichen Kätzchen, weibliche Blüten knopfförmig, rot.
Die Stiel-Eiche bietet uns bestes Nutzholz in Form von Möbel, Täfelungen, Parkett, Pfosten oder
Fässer. Aus der Rinde werden Gerbstoffe gewonnen und die Eicheln dienen als Wildnahrung.
Weitere wichtige Arten sind die Trauben-Eiche und Rot-Eiche.
Birkengewächse, eine Familie laubwerfender Bäume und Sträucher, die zur Ordnung der
Buchenartigen gehört. Kennzeichnend sind ihre winzigen, eingeschlechtlichen Blüten, die im Fall
der männlichen in dichten, hängenden, ährenartigen Blütenständen – den sogenannten Kätzchen –
angeordnet sind. Die weiblichen Blüten bilden dagegen häufig kugelige, verholzende und aufrecht
stehende Gebilde. Durch den Wind erfolgt sowohl die Bestäubung der Blüten als auch bei vielen
Arten die Verbreitung der oft sehr kleinen, geflügelten Samen. Der Baum selbst besteht aus
einem schlanken Stamm, die Krone ist in der Jugend spitz kegelförmig, später Zweige hängend
(Hänge-Birke). Sie wird bis zu 25 Meter hoch und etwa 100 Jahre alt. Ihre Blätter sind
dreieckig, lang zugespitzt, langgestielt und die Ränder grob doppelt gezähnt.
Die Familie umfaßt sechs Gattungen und etwa 150Arten. Sie ist in gemäßigten und arktischen
Regionen der nördlichen Hemisphäre weit verbreitet und erreicht die Südhalbkugel nur in einigen
Gebieten Südamerikas.
Birken stellen die wichtigste Gattung der Familie (Buchenartige) dar. Sie liefern ein
engmaseriges Holz mit sehr gleichmäßiger Struktur, das zur Herstellung von Möbeln, Böden,
Sperrholz und Furnieren verwendet wird. Einige Arten sind weitverbreitete Zierbäume, etwa die
europäische Hängebirke, auch Weißbirke genannt, von der es viele verschiedene Zuchtsorten gibt.
Die Sommer-Linde (Lindengewächs) hat eine breite eiförmige Krone. Die Linde ist langsam wachsend
und tiefwurzelnd. Die Blätter sind herzförmig und der Blattrand gesägt. Die Oberseite ist
kurzhaarig.
Die Winter-Linde ist weniger anspruchsvoll und hat kleinere Blätter als die Sommer-Linde.
Die Arten der Familie sind durch wechselständige, ungeteilte, asymmetrische Blätter
gekennzeichnet. Lindenrinde ist dick und faserig. Die Blüten sind zu Blütenständen angeordnet
– sie sind klein, grünlich und normalerweise wohlriechend. Einzelblüten haben im allgemeinen
je fünf Kelch- und Blütenblätter sowie eine Vielzahl von Staubblättern (männliche Blütenteile),
die Fünfer- oder Zehner-Gruppen bilden. Der Fruchtknoten (das weibliche Blütenorgan) ist
oberständig, also nicht mit den anderen Blütenteilen verwachsen. Aus ihm entwickeln sich
mehrsamige Früchte.
Die Gattung Linde umfaßt etwa 45Arten, die in gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel weit
verbreitet sind. Einige davon werden als Zierbäume, andere zur Holzproduktion gepflanzt.
In Mitteleuropa sind Sommer- und Winterlinde verbreitet. Die Winterlinde stammt ursprünglich
aus Osteuropa, sie ist bei uns vielerorts in der Ebene - als Alleebaum oder in Wäldern -
anzutreffen. Die auch als „Dorflinde" bekannte Sommerlinde wird ebenfalls als Alleebaum
angepflanzt, sie kann bis zu 1000Jahre alt werden. Europäische Linden werden in vielen
Gebieten als Zierbäume gepflanzt und erfreuen sich u.a. in Nordamerika wachsender Beliebtheit.
Die Linde, die Höhen von bis zu 30Metern erreicht, liefert weiches, geradlinig gemasertes Holz,
das man in der Möbel- und Papierherstellung verwendet. Ihre Rindenfasern werden für die
Produktion von Fischernetzen, Matten, Seilen und Schuhen benutzt. Der von Bienen aus
Lindenblüten gesammelte Honig ist besonders schmackhaft.
Die Kastanie (Eßkastanie) ist eine kleine Gattung mit zwölf Arten laubwerfender Bäume und
Sträucher aus der Familie der Buchengewächse. Sie kommen in warmgemäßigten Gebieten im Osten
Nordamerikas, in Südeuropa und Ostasien vor. Typisch sind ihre schlanken, am Rand stark
gezähnten Blätter und die auffälligen, männlichen, aufrechten Blütenähren. Mehrere Arten
liefern wertvolles und dauerhaftes Nutzholz, das z.B. für Eisenbahnschwellen, Viehzäune und
Holzfässer verwendet wird, sowie Früchte, die als Nahrungsmittel dienen. Diese werden auch
Eßkastanien – im Unterschied zu den nicht eßbaren Roßkastanien – oder Maronen bzw. Maroni
genannt, sind ausgesprochen mineralstoffreich und enthalten darüber hinaus einen hohen Anteil
an Eiweiß und Vitaminen. Sie sind von einer stacheligen Hülle umgeben, die sich bei der Reife
mit vier Klappen sternförmig öffnet und die braunen Nüsse freigibt.
Die Gemeine Roßkastanie (Roßkastaniengewächs) hat einen kurzen Stamm mit einer massigen,
rundlichen Krone. Sie wird bis zu 20 Meter hoch und bis 200 Jahre alt. Die Blätter sind
gegenständig, langgestielt, gefingert und aus fünf bis sieben langen Blättchen bestehend.
Nach dem Laubfall sind am Zweig hufeisenförmige Blattnarben sichtbar (Name). Die Blüten sind
weiß, mit gelben und roten Flecken, in kerzenförmigen Blütenständen. Der Samen ist sehr groß,
braun und glänzend (Reifezeit September bis Oktober). Er dient als Nahrung für Hirsch- und
Rehwild. Aus Blättern, Rinde und Samen werden Medikamente gegen Gefäßerkrankungen hergestellt.
Die Rote Roßkastanie ist ein bis 8 Meter hoher Baum, dessen Blüten rot oder gelb in kerzenförmigen
Blütenständen stehen. Er dient als Zierbaum.
Ahorn zählt zu den Ahorngewächsen für die die gegenständig angeordneten Blätter und die
Früchte, die aus zwei geflügelten Teilfrüchten bestehen, typisch sind.
Der Spitz-Ahorn hat eine ausladende Krone und wird bis zu 25 Meter hoch. Sein Alter beträgt
höchstens 150 Jahre. Die Blätter bestehen aus 5 - 7 lang zugespitzten Blattlappen mit Milchsaft.
Die Fruchtreife ist September/Oktober und die Knospen sind gegenständig, zugespitzt, eiförmig,
abstehend und mehrschuppig. Der Spitz-Ahorn bietet Holz für Tischler- und Drechslerarbeiten
sowie Musikinstrumente.
Die Blätter des Berg-Ahorn sind fünflappig und grob gesägt. Er blüht nach der Laubentfaltung
und benötigt feuchtes, kühles Klima. Sein Holz ist besonders wertvoll.
Der Feld-Ahorn ist baum- und strauchförmig (1 - 5 Meter hoch). Die Blätter sind klein, derb
und haben drei bis fünf Lappen. Die Früchte haben waagerecht ausgebreitete Flügel. Dieser Baum
kommt meist als Unterholz in Wäldern vor.
- Welche Zugänge zum Lerngegenstand lassen sich nutzen
und in welchen Schritten kann die Sache erschlossen werden?
Eine Übungsstunde sollte immer abwechslungsreich und vielseitig sein. Deshalb stelle ich den
Kindern eine Reihe von unterschiedlichen Lernangeboten. Nach Erledigung der Pflichtaufgaben
(1 - 4) können die Schüler ihren Interessen bei den Wahlaufgaben nachgehen. Die Pflichtaufgaben
sind als ein Kreis zu sehen, welcher in Stationen, nach individuellen Tempo und ohne bestimmte
Abfolge, durchlaufen wird. Wahlaufgaben sind ein eigener Kreis und sollen verschiedene Fächer
ansprechen. Durch den Platzwechsel soll ein Ausgleich geschaffen werden.
- Welche Tätigkeiten muss der Schüler ausführen, damit
er den Gegenstand richtig erfasst?
Bei allen Tätigkeiten muss der Schüler sein erworbenes Wissen anwenden. Dies geschieht in Form
von:
- Beschriftungen (St. 1, 5),
- Zuordnungen (St. 2, 3, 4),
- Legen (St. 7).
- Station 6, 8 und 9 dient der Entspannung und Abwechslung.
- Unter welchen Aspekten (Lehrplanaussagen) soll die
Sache gesehen werden?
Folgende Lehrplanzuordnungen aus dem Lernbereich 4 (Begegnungen mit Pflanzen und Tieren)
lassen sich durchführen:
- Laub- und Nadelbäume der Heimat
- Vergleich von Laubblättern nach Grobform und Blattrand (Stat.: 1, 3, 5, 7);
- Früchte und Zapfen (Stat.: 2, 4).
- Die Stationen 6, 8 und 9 dienen der Abwechslung und Entspannung und sind fächerübergreifend
zu sehen.
- Welche Bedeutung hat die Sache für den Schüler?
Das Kennen der wichtigsten Laubbaumarten (Blätter und Früchte) dient der Allgemeinbildung.
Laubbäume zählen zu den Dingen, die das Kind in seinem unmittelbaren Umfeld erlebt. Die Schüler
sollen ihre Lebensumwelt begreifen lernen. Das Wissen über Laubbaumarten schafft
Voraussetzungen für den weiterführenden Unterricht (Biologie).
- Welche fachinternen und fächerübergreifende
Zusammenhänge gibt es?
Die Station 8 (Basteln mit Früchten), steht im engen Zusammenhang mit dem Fach Werken. Auch das
Ausschneiden im Arbeitsheft (Station 2) kann mit dem Werkunterricht in Verbindung gesehen
werden. Mit der Station 6 (Baumbrief) soll die Verbindung zum Deutschunterricht geschaffen
werden. Es geht um das Bilden von Wörtern. Außerdem wird die Aufmerksamkeit und Konzentration
geschult. Die Verbindung zur Kunsterziehung soll mit dem Mandala erreicht werden. Außerdem
trägt es zur inneren Ruhe und Entspannung bei. Durch das Lesen der Aufgabenstellung und
Eintragen der Lösungen bei den Arbeitsblättern besteht eine dauerhafte Parallele zu Deutsch.
- Welche Schwierigkeiten kann es für den Schüler bei der
Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand geben?
Da die Lernangebote (Übungsangebote) kürzlich behandelt wurden, sollten in der Beziehung keine
Probleme bei dessen Bewältigung auftreten. Schwierigkeiten könnte die Übungsmethode machen, da
sie für die Kinder relativ neu ist. Weiterhin könnte der, für die Kinder, neue Raum
(Lernwerkstatt) zur Beeinträchtigung der Übungsleistung führen (Neugier an anderen Sachen im
Raum).
- Wie kann der Lerngegenstand durch Unterrichtsmedien
dargestellt werden?
Folgende Medien kommen zum Einsatz:
- 22 Arbeitsblätter „Hier stimmt was nicht" (Kopiervorlage),
- Arbeitshefte der Kinder,
- 3 Gummitwistkarten „Laubblätter - Laubbäume" (selbst entworfen),
- 3 Gummitwistkarten „Laubblätter - Früchte" (selbst entworfen),
- Baumbrief als Kartei (teilweise selbst entworfen),
- rollende Tafel zur Ergebnissicherung und als Raumteiler,
- Bastelmaterial, wie Kastanien, Eicheln und Streichhölzer,
- 22 Arbeitsblätter „Mandala" (Kopiervorlage),
- Stationskarten, Freiarbeitsblume, Triangel,
- Kassettenrecorder und MC „Und weiter gehts im Sauseschritt" „Zappellied".
1.3. Bedingungsanalyse
1.3.1. Lernvoraussetzungen der Schüler
1.3.2. Voraussetzungen beim Lehrenden
1.3.3. Organisatorische Bedingungen ...
2.Lernziele der Unterrichtsstunde
Die Schüler lernen in dieser Stunde
- ihr erworbenes Wissen über Laubbäume an vielfältigen Übungen an (zuordnen von
Laubbäumen und ihren Blättern, Laubbäumen und ihren Früchten, benennen von Laubbäumen).
Weitere Lernziele sind:
- Schulung der Aufmerksamkeit (Erkennen von Fehlern auf dem Arbeitsblatt)
- Einhaltung der Regeln für Freiarbeit und Verhalten in der Lernwerkstatt,
- Selbsteinschätzung der Schüler bei der Auswertung,
- Kameradschaftliches umgehen (helfen bei Problemen, Zusammenarbeit)
3. Darstellung des Verlaufs
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4. Begründung des Verlaufs
Die Heimatkunde- / Sachkundestunde plane als eine reine Übungsstunde in freier Form.
Grundlage bilden die Laubbäume (Kastanie, Buche, Eiche, Birke, Linde und Ahorn) mit den
dazugehörigen Früchten und Blättern. Der Stationsbetrieb bietet sich an, um Lehrplaninhalte
für alle Kinder gleichermaßen zum Übungsschwerpunkt zu machen.
Anhand des Lehrplanes folgte eine Auswahl der Übungen für den Pflichtteil, welche mir in dieser
Form am effektivsten erschienen (zuordnen von Früchten und Blättern zu den Baumarten, erkennen
und benennen von Laubbäumen). Weiterhin will ich durch den Stationsbetrieb Bewegung zwischen
die einzelnen Aufgaben bringen, um auf den Bewegungsdrang der Kinder einzugehen.
Die Wahlaufgaben sollen den Interessen der Schüler nachgehen und bestimmte Inhalte vertiefen.
Die Wahl eines zweiten Arbeitsblattes dient dem weiteren Vertiefen. Der Baumbrief, dessen
Lösung für eine 2. Klasse sicherlich schwierig ist, soll mit Erkennen von Nadelbäumen zur
nächsten Stunde überleiten. Das Puzzle dient dem Unterscheiden von Blattformen und Blatträndern.
Die Bastelstation soll die Kreativität fördern. Dazu sollen Naturmaterialien dieses Themas
genutzt werden. Das Mandala, was nicht unbedingt zum Thema passt, soll die Kinder zur inneren
Ruhe bringen und einen Lernausgleich schaffen. Das Lied zu Beginn der Stunde habe ich in der
vergangenen Stunde zur Auflockerung eingesetzt. Es machte den Kindern soviel Freude, dass sie
es sich für diese Stunde wieder wünschten. Vielleicht lässt sich damit Aufregung oder auch
Müdigkeit eindämmen.
Literatur
- Lehrplan Grundschule Heimatkunde / Sachunterricht. Klassen 1 - 4. Sächsisches
Staatsministerium für Kultus. 1992.
- Klingberg, L.: Einführung in die Allgemeine Didaktik. Verlag Volk und Wissen Berlin.
1984.
- Bauer, R. (Hrg.): Heimatkunde: Zur fachlichen Vorbereitung auf den Unterricht. Verlag
Volk und Wissen Berlin. 1987.
- Microsoft® Encarta® 97 Enzyklopädie. © 1993-1996 Microsoft Corporation. CD - Rom.
- MC „Und weiter gehts im Sauseschritt" „Zappellied"
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