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1. Darstellung didaktischer Entscheidungen und deren Begründung

1.1.Thematische Einordnung



Das Stundenthema gliedert sich im Lehrplan Mathematik, Klasse 3, in die Lernbereiche 1, 2, 3 und 4. Es sind also alle Lernbereiche angesprochen. Dies liegt daran, da es sich um einen Werkstattunterricht handelt. Es ist die erste Stunde dieser Unterrichtsform, welche sich über fünf Stunden erstreckt. Vorausgegangen sind insgesamt 13 Stunden zu den Themengebieten, die in dieser Werkstatt geübt werden sollen. Im einzelnen sind das: In allen vorangegangenen Stunden ging es um Einführungsstunden, aber auch schon um die gezielte Anwendung des erworbenen Wissens. Es handelt sich also bei der Werkstatt nicht um die erste Anwendung, sondern um die komplexe Betrachtung der einzelnen Stoffgebiete. Somit fasse ich die zusammenfassende Übung in dieser Form der Unterrichtsgestaltung als eigene Stoffeinheit zusammen.

1.2. Sachanalyse

  1. Operatives Üben - Es dient der Vertiefung und Verbreiterung des Verständnisses. Ziel ist nicht der Automatismus, sondern die klare, aufgefasste Operation, die durch Eigenschaften, wie Reversibilität, Assoziativität und Kompositionsfähigkeit bestimmt wird. Dabei wird konkretes Material verwendet.
  2. Vormechanisches Üben - Es ist das Übergangsstadium zwischen operativen und mechanischen Üben (III. Stufe). Die zu Grunde liegende Vorstellungen werden nicht mehr durch konkrete Vorstellungen hervorgerufen. Ein Rückbezug ist immer noch möglich.
  3. Mechanisches Üben - Hier werden Verfahren eingeschliffen, oder Sätze auswendig gelernt (Drill). Ein Wechsel von Methoden und Übungsformen sollte angestrebt werden.
  4. Zehn-Minuten-Rechnen - Kann man auch als Tägliche Übung bezeichnen. Dient als Aufwärmphase des Unterrichts und zur Sicherung des Ausgangsniveaus. Die allgemeine Rechenfähigkeit und -sicherheit soll damit gesteigert werden.
Vergleichend dazu unterscheidet RADATZ / SCHIPPER 5 Übungsformen:
  1. Automatisierendes Üben - Grundkenntnisse und elementare Techniken sollen bis zur sicheren Beherrschung eingeübt werden. Dahinter steht das Prinzip des algorithmischen Lernens.
  2. Operatives Üben - Der Ausbau der Beweglichkeit des Denkens durch das Herstellen vielfältiger Beziehungen und Zusammenhänge ist das Ziel dieser Stufe und stellt das Operative Prinzip dar.
  3. Üben durch Anwenden - hier geht es um die Übertragung des Gelernten auf neue Fragestellungen und Situationen. Prinzip der Anwendungsorientierung
  4. Zehn-Minuten-Rechnen - Es ist das Wiederholende oder Vorbereitende Üben. Prinzip der Stabilisierung. (vgl. Radatz / Schipper)
Prinzipiell kann man sagen, dass kein all zu großer Unterschied zwischen den beiden Ansätzen vorhanden ist. RADATZ / SCHIPPER nennt eine Form mehr und unterscheidet demnach genauer. Mir persönlich gefällt der Ansatz von LAUTER besser. Er ist für mich klarer und findet auch in "meiner" Methodik in dieser Art seine Anwendung. Durch einen Wechsel der Übungsformen lassen sich alle 4 Übungen übertragen.

1.3. Bedingungsanalyse


1.3.1. Lernvoraussetzungen der Schüler
1.3.2. Voraussetzungen beim Lehrenden
1.3.3. Organisatorische Bedingungen ...

2.Lernziele der Unterrichtsstunde

Der Schüler

3. Darstellung des Verlaufs

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4. Begründung des Verlaufs

Ausgehend der Übungsgestaltung nach dem Ansatz von LAUTER baue ich Übungsstunden auf. Ein Wechsel der Methoden ist dabei Grundvoraussetzung. Für die verschiedensten Übungsinhalte dieser Stunde(n) wählte ich den Werkstattunterricht als eine spezifische Unterrichtsform aus. Er lässt vielfältige Formen und Möglichkeiten von Lernangeboten und von Lernen zu. Dabei werden die Schüler zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung erzogen. Die Möglichkeit zum individuellen Lernen und das Angebot an Arbeits- und „Experimentierplätzen" sind wichtige Argumente, um beim Schüler Erfahrungen und Einsichten zu gewinnen, wie sie im Frontalunterricht kaum realisierbar wären. Der Lehrer hat außerdem die Möglichkeit, sich vertieft mit einzelnen Schülern und ihren Lernen auseinanderzusetzen und sie individuell zu fördern. All diese Kriterien machen mich zu einem Befürworter dieser Unterrichtsform. Demzufolge baute ich so meine Übungsstunde(n) auf. Natürlich stehen neben den Erziehungszielen die Lernziele im Vordergrund. In erster Linie soll der Unterrichtsstoff der letzten Stunden wiederholt, geübt und angewendet werden. Durch die Ballung des Übungsstoffes soll das „Schubkastendenken" vermieden werden. Einzelne Übungen sind bereits erläutert worden.
Wichtig erscheint mir noch das Vorstellen und Erklären der Übungen. Dabei soll den Schülern ein Überblick über den Umfang der Werkstatt vermittelt werden. Eventuelle Fragen können gleich beantwortet werden. Das Wiederholen der Regeln soll die Schüler zum angemessenen Umgang in der Klasse befähigen.

Literatur

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