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1. Darstellung didaktischer Entscheidungen und deren Begründung

1.1.Thematische Einordnung



Das Stundenthema gliedert sich im Lehrplan Mathematik der Klasse 3 in den Lernbereich 2, Größen. Dabei geht es um das Kennenlernen der gebräuchlichsten Einheiten der Länge und der Zeit, Einheiten der Masse der Einheit "1l" sowie praktisch bedeutsame Beziehungen zwischen diesen Einheiten. Die Schüler können ihre Kenntnisse beim Umwandeln von Größenangaben, beim Messen und Schätzen sowie beim Sachrechnen anwenden. (siehe Lp Mathematik S. 32) In dieser Stunde und der zugehörigen Stoffeinheit geht es speziell um die Größenart Länge. Insgesamt stehen für diese Stoffeinheit 13 Stunden zur Verfügung. Die ersten 3 Stunden werden für die Wiederholung von Millimeter (mm), Zentimeter (cm) und Meter (m) genutzt. Vielfältige Übungen im Messen und Schätzen von Streckenlängen sowie das Vergleichen und Ordnen von Längenangaben werden als Stoff aus der Klasse 2 wiederholt. Eine besondere Rolle spielt dabei das Schaffen von Größenvorstellung. Ziel der 4. Stunde soll das Umrechnen von diesen Längeneinheiten sein. In der 5. Stunde erfolgt das Kennenlernen und Verwenden der Längeneinheit Dezimeter (dm), welche in der 6. Stunde in Beziehung zu den anderen Längeneinheiten gesetzt werden soll. Die 8. Stunde, welche hier ausführlich dargestellt wird, beschäftigt sich mit der Anwendung von mm, cm und dm. Verschiedene Gegenstände aus der Umwelt werden geschätzt, gemessen und in benachbarte Einheiten umgerechnet. Dabei spielt auch die Komma- schreibweise und das Ordnen von Längenangaben eine Rolle. Die 9. Stunde baut auf diesen Ergebnissen der auf. Es werden Sachsituationen zu den Gegenständen gestellt, welche anhand der Meßergebnissen bewältigt werden sollen. In der 10. Stunde erfolgt das Kennenlernen und Verwenden der Längeneinheit Kilometer (km). In 2 folgenden Übungsstunden wird die gesamte Größenart gefestigt. Den Abschluss dieser Stoffeinheit bildet eine Klassenarbeit.
Im Lehrbuch "Mathemax 3" stehen die Seiten 46 bis 53 und im gleichnamigen Arbeitsheft die Seiten 37 bis 39 zur Verfügung.

1.2. Sachanalyse

1.3. Bedingungsanalyse


1.3.1. Lernvoraussetzungen der Schüler
1.3.2. Voraussetzungen beim Lehrenden
1.3.3. Organisatorische Bedingungen ...

2.Lernziele der Unterrichtsstunde

Die Schüler

Weitere Lernziele sind:

3. Darstellung des Verlaufs

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4.Begründung des Verlaufs
Was bewegte mich bei der Auswahl der Materialien und was soll damit bewirkt werden?
Zunächst überlegte ich, welche Gegenstände für den Schüler realitätsnah sind. Dinge aus dem Werkzeugkasten kennen die Kinder von zu Hause und aus dem Werkunterricht. Dabei war darauf zu achten, dass es Gegenstände sind, die die unterschiedlichsten Längenangaben aufweisen. So mussten 2 Dezimeterangaben (1,25 dm und 3,5 dm), 2 Zentimeterangaben (8,5 cm und 5 cm) und 2 Millimeterangaben (8 mm und 6 mm) möglich sein. Diese sollen aber alle zuerst in Zentimeter gemessen werden, da es die gebräuchlichste Einheit ist. Daraufhin kann in die benachbarte Einheit umgerechnet werden. Hier lässt sich differenzieren, da die Angabe 0,08 dm und 0,06 dm ungebräuchlich und auch wenig vorstellbar ist. Das Schreiben von 2 Einheiten soll deutlich machen, dass auch eine andere Schreibweise möglich ist. Beim Ordnen der Gegenstände soll erreicht werden, das der Schüler mit den verschiedenen Schreibweisen (u.a. Kommaschreibweise) zurecht kommt und die Stellung des Kommas begreift. Um vorzubeugen, das zügig arbeitende Gruppen sich langweilen, steht eine Zusatzaufgabe bereit, die noch einmal die Relation zwischen den Längenangaben darstellt. Das Schätzen der Gegenstände erweitert die Größenvorstellung. Die Schätzergebnisse werden von einem Schüler einer Gruppe an die Tafel geschrieben. Hier kann ich besser überprüfen, ob Näherungswerte genutzt wurden. Die Ergebnisse des Messens und Umrech- nens werden von mir bei gleichzeitiger Kontrolle aller an die Tafel geschrieben. So entsteht ein Unterrichtsgespräch und es werden gleich die richtigen Ergebnisse an die Tafel geschrieben.
Welche Sozialform eignet sich?
Um der Forderung nach einem Wechsel der Sozialform nachzukommen entschied ich mich für den Gruppenunterricht in dieser Anwendungsstunde. Er bietet gute Möglichkeiten, dass leistungsstärkere Schüler den leistungsschwächeren helfen. Außerdem soll das soziale Lernen verbessert werden.
Wie schaffe ich einen bewegten Beginn und freudvollen Abschluss?
Um auch dieser Forderung nach einem bewegten Unterricht nachzukommen, nutze ich die den Schülern bekannte Filmdosen - TÜ. Dabei wechselt denken und handeln (Bewegung) ab. Auch hier spielt das soziale Miteinander eine wesentliche Rolle. Außerdem soll der Stoff der letzten Stunde wiederholt werden. Der Stundenabschluss soll spielerischen Charakter tragen, um auch diese Forderung an die Grundschule zu erfüllen. Beim Bingo werden nur die Lösungen einer Aufgabe in ein Feld eines 9 - Feldquadrates geschrieben. Sind alle 9 Aufgaben gestellt, wird festgelegt, welche Felder heute gewinnen (Diagonale von links oben nach rechts unten). Diese werden von den Schülern markiert. Jetzt sage ich durcheinander Lösungen an. Die Schüler haben die Aufgabe, die Lösungen in ihrem Feld zu suchen und gegebenenfalls (bei Auffindung) abzuhaken. Wer zuerst an den drei Gewinnfeldern je ein Häkchen hat ruft Bingo. Nach Überprüfung der Ergebnisse steht ein Sieger fest. Es werden die drei ersten Gewinner ermittelt. Zur Motivation stehen kleine Sachpreise zur Verfügung.
Wie kann ich die Schüler individuell fordern und fördern?
Eine Differenzierung wird in der Täglichen Übung erzielt, indem sich der Schüler nach seinem Leistungsstand entsprechend die Aufgaben wählt. Dem Schüler ist diese Form bekannt, sodass ich nicht jedem Schüler sagen muss, für welche Aufgabe er sich entscheiden soll. Auch durch die entsprechende Anzahl, die jeder löst wird eine Differenzierung erreicht. Ebenfalls verlange ich nicht von allen Schülern das Umrechnen von 0,8 cm und 0,6 cm in dm. Diese Form ist ungebräuchlich und abstrakt. Für starke Schüler steht die Aufgabe zur Auswahl. Weiterhin werden die Schüler zur Weiterarbeit aufgefordert, die ihre Aufgaben auf dem Arbeitsblatt erfüllt haben. Es steht eine Zusatzaufgabe bereit.

Literatur

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